Start in die Sek

Seit einem halben Jahr sind die Siebtklässler*innen der Montessori-Schule Göttingen nun schon in der Sekundarstufe und alle fühlen sich weitestgehend wohl. Aber was für Ängste hatten die Siebtklässler;innen bzw. haben die Sechstklässler:innen, die nächstes Schuljahr in die Sek kommen? Dieser Frage sind wir nachgegangen. „Ich habe eigentlich keine Angst, höchstens ein bisschen vor den Tests. Wir hoffen, dass man nicht zu viele Präsentationen halten muss“ sagen Phillip und zwei weitere Schüler aus der Buche. Und auch in der Weide findet man vereinzelte Wünsche und Befürchtungen: „Ich hoffe, dass ich gut aufgenommen werde, und einen guten Start haben werde“, sagt Milan.                                                                                                                                                                                                                                                                                                    Die Eiche ist offenbar furchtlos: Wirkliche Ängste gibt es dort nicht zu finden. „Ich denke,  es wird anstrengend aber ich glaube auch dass es cool wird“ sagt Jo aus der Eiche. So wie es aussieht wird die Sek in der Mittelstufe weitgehend positiv gesehen und wir freuen uns natürlich auch schon auf die Sechstklässler*innen die nächstes Schuljahr in die Sek kommen.

Wir haben Karla (eine Siebtklässlerin) zu ihrem halben Jahr in der Sekundarstufe interviewt:

Wie hast du dich am Anfang der Sek gefühlt?

Karla: „Am Anfang hatte ich noch große Bedenken, dass ich nicht so viele Freunde finden würde, oder das sich alles ändert und ich mich nicht so schnell zurecht finden würde.“

Was hat dich an der Sek überrascht?

Karla: „Mich hat überrascht, dass es in der Sek so viel Organisatorisches gibt, denn in meiner alten Klasse habe ich nicht so viel davon mitbekommen.“

Was findest du positiv an der Sek?

Karla: „Ich finde es positiv, dass unser Lernplan viel strukturierter ist als der in der früheren Klasse.“

Was findest du negativ an der Sek?

Karla: „Ich finde es nicht so toll, dass wir feste Pausen haben, da diese in der Eiche viel flexibler waren als jetzt. Außerdem finde ich es nicht so toll, das ich vier Tage die Woche bis um 15:00 Uhr Unterricht habe.“

Wie kommst du mit den Schülern und Schülerinnen in der Sek zurecht?

Karla: „Ich bin zwar nicht mit allen befreundet, komme aber trotzdem mit den meisten gut zurecht. Ich habe meine feste Freundesgruppe und bin sehr zufrieden damit.“

Wie kommst du mit den Lehren zurecht?

Karla: „Ich komme relativ gut mit den ihnen zurecht. Ich finde alle Lehrer nett und sie sind alle sehr höflich.“

Was sind deine Lieblingsfächer in der Sek?

Karla: „Ich würde sagen, derzeit ist mein Lieblingsfach in der Sek Kunst.“

Wieso ist Kunst dein Lieblingsfach?

Karla: „Ich liebe Zeichnen und die Themen interessieren mich.“

Wie kommst du mit dem Stundenplan in der Sek zurecht?

Karla: „Ich komme relativ gut mit dem Stundenplan zurecht, vor allem mag ich den Stundenplan am Mittwoch, weil er einfach abwechslungsreicher ist, als der an den anderen Tagen.“

Okay, so wie es aussieht kommst du in der Sek gut zurecht und fühlst dich wohl.

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10.02.2026

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Karla (Sek)

Leonie (Sek)

Theo(SEK)

Noah(SEK)

Besuch der Pressekonferenz zur Ideenexpo 2026

Am 9. März 2026 machte die Monte-Zeitung (Luis, Tom und Milo) einen spannenden Ausflug zum Leinesaal in Hannover. Dort nahmen wir an der Pressekonferenz zur Ideenexpo 2026 teil. Wir hatten uns schon Wochen vorher auf dieses besondere Ereignis vorbereitet. Die Monte-Zeitung waren bereits mehrmals auf Pressekonferenzen zur Ideenexpo gewesen. So kam es, dass wir erneut, als eine von lediglich drei Schülerzeitungen, eingeladen wurden. Abgesehen davon, dass wir Fahrkarten kaufen und dem Pressesprecher antworten mussten, haben wir uns Interviewfragen überlegt, die wir den anwesenden Leuten stellen wollten.

Auf der Pressekonferenz waren außer uns Schülerreportern auch regionale und überregionale Zeitungen und Sender, wie der RTL und NDR vertreten. Das war schon ein besonderes Gefühl zwischen den großen Pressevertretern zu sitzen.

Als Erstes begann Dr. Volker Schmidt, der Aufsichtsratsvorsitzende der Ideenexpo, zu sprechen. Er erzählte, dass Niedersachsen mehr als die Nordsee oder die Lüneburger Heide ist und dass es die Ideenexpo in keinem anderem Bundesland gibt. Sie sei eine Mischung aus Wissenschaft und Politik. „Die Ideenexpo dient dazu ungeahnte Stärken zu entdecken“, sagte Volker Schmidt am Ende seiner Ansprache.

Als Nächstes erteilte der Pressesprecher dem Wissenschaftsminister von Niedersachsen das Wort. Der erklärte erst noch einmal, wie wichtig die Ideenexpo für die Jugend ist, weil sie den Schüler*innen  die Möglichkeit bietet sich im Bereich MINT auszuprobieren und neue spannende Berufsfelder für sich zu entdecken. Danach erklärte er: „Das Leben hat wieder einen Sinn, nachdem wir ein Jahr Pause gemacht haben.“ Aus diesem Satz lässt sich schließen, dass die Ideenexpo etwas sehr besonderes werden wird.

Von links aus: 1: Wissenschaftsminister von Niedersachsen, 2: Duale Studentin bei Zf, 3: Vertreterin von ZF, 4: Aufsichtsratsvorsitzende der Ideenexpo Folker Schmitt.

Im Anschluss sprach eine Vertreterin des Technikunternehmens ZF, welches sich auch auf der Ideenexpo präsentieren wird. Sie sagte, die Ideenexpo sei für sie sehr wichtig, weil die Leute die Möglichkeiten entdecken könnten, die sich ihnen böten. Abschließend sagte sie: „Die Leute müssen auch verstehen, wie viel Kraft nötig ist, um etwas zu bewegen.“

Daraufhin kam noch eine duale Studentin bei ZF an die Reihe.  „Ich war schon als Kind auf der Ideenexpo. Es hat mir immer sehr viel Spaß gemacht. Besonders der Fahrsimulator.“, sagte sie.

Zum Abschluss gab es eine Fragerunde, in der die Presse im großen Kreis Fragen stellen durfte. Danach bekamen die Reporter die Gelegenheit, einzelne Personen zu befragen. Wir sprachen mit dem niedersächsischen Wissenschaftsminister und der Vertreterin von ZF (Die Interwies folgen).

Für mich war die Pressekonferenz ein einmaliges Erlebnis, das ich jederzeit wiederholen würde. Außerdem freue ich mich schon sehr auf die Ideenexpo, nach allem was ich darüber gehört habe.

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11.03.2026

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Milo (SEK)

Unser MMUN-Projekt 2026

MMUN bedeutet „Montessori Model United Nations“ und ist eine Nachahmung der United Nations (Vereinte Nationen) nach dem Konzept von Maria Montessori.  Da es international ist, läuft es auf Englisch. An unserer Schule findet das Projekt jedes Jahr seit 2017 statt: Manchmal nehmen wir vor Ort in Rom teil, manchmal (wie in diesem Jahr) online. Es können Schüler:innen der Klassenstufe sieben bis neun teilnehmen. Dieses Jahr vertreten wir (Moritz, Ida, Nouri, Kayleen und Frithjof) die Länder Kroatien, Äthiopien und Albanien auf der Konferenz. Wir sollen immer ein anderes Land vertreten, damit wir uns neutral mit der Lage in unserem Land beschäftigen können. Wir beschäftigen uns das ganze Schuljahr über mit den Themen, wobei das Projekt in mehrere Phasen gegliedert ist: Die wichtigsten sind „Country Research“ und „Topic Research“. Im „Country Research“ sammeln wir Fakten über unser Land und sammeln sie auf einem „Country Display Board“. Das ist dann entweder ein Poster oder digital. Im „Topic Research“ bekommen wir von der MMUN Organisation Themen zugeteilt, zu denen wir dann ein „Position Paper“ über die Lage in unserem Land schreiben. Dieses Jahr haben wir die Themen „Empowering Youth in Inclusive and Sustainable Food Systems“ (Jugend inklusive und nachhaltige Essenssysteme zu bieten) und „Empowerment of Rural Women“ (Ermächtigung von Frauen in ländlichen Gebieten). Wir haben diese beiden Phasen schon abgeschlossen und bereiten uns gerade auf die große Konferenz im Mai vor.                                                                                        Ich persönlich finde, dass MMUN eine gute Sache ist. Es erlaubt mir, meine Englisch-Kenntnisse zu verbessern und die Situation in der Welt zu verstehen. Außerdem verstärkt sich so bei mir das Gefühl, in der Welt etwas verändern zu können. Unser MMUN-Projekt wird zu 100% aus Spenden finanziert, die wir durch unseren Stand auf dem Adventsbasar und Tag der offenen Tür, als auch durch Kuchen- und Muffin-Verkäufe erhalten. Zudem werden wir vom Förderverein, unserer Schülergenossenschaft und einem Spendenaufruf über betterplace unterstützt. Wir hoffen dieses großartige Projekt auch in Zukunft fortsetzen zu können und freuen uns deshalb über jede noch so kleine Spende. Spenden können Sie über https://www.betterplace.org/de/projects/167526-mmun-politische-bildung-an-der-montessori-schule-goettingen

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10.03.2026

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Frithjof (SEK)

So putzen wir in der Sek.

Das Ende jedes Schultages in der Sekundarstufe unterscheidet sich sehr von dem Schulschluss an anderen Schulen, da wir unsere Stufe selber putzen.

Es wird als erstes entschieden, wer für das Putzen an dem Tag der/die Manager:in sein soll. Wir haben für jeden Raum immer eine Putzliste, dort steht dann drauf, was wir alles zu erledigen haben. Wir putzen unsere Stufe viermal die Woche (Montag,  Dienstag, Donnerstag und Freitag) selbst. Dafür bekommen wir im Monat 250€ . In der Schüler:innen-Versammlung wird dann immer entschieden, was wir mit dem Geld machen werden, z.B. haben wir vor kurzem von dem Putzgeld eine neue Presse für das Bedrucken von T-Shirts gekauft.

Ich finde es gut, dass wir unsere Stufe selbst gemeinsam putzen. Und dass wir auch gemeinsam entscheiden, was mit dem Putzgeld passieren soll.

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20.02.2026

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Marie 9. Klasse

Besuch des Kinderhospizes "Sternenlichter"

Wenn Leute an ein Hospiz denken, kommen den meisten von ihnen vermutlich viele Gedanken in den Kopf. Wenn man jedoch ehrlich ist, sind die meisten von diesen Gedanken vermutlich nicht besonders positiv. Doch andere SchülerInnen und ich können seit einiger Zeit aus eigener Erfahrung sagen, dass positive Assoziationen jede Berechtigung haben, zu existieren. Am 16.01. wurden mehrere SchülerInnen der Montessori-Schule im Kinderhospiz „Sternenlichter“ empfangen, um eine Spende von über 250 Euro zu überreichen. Die Spende ist das Putzgeld des Dezembers, das wir für das selbständige Putzen unserer Stufe bekommen. Über diese Spende wurde letzten Dezember innerhalb der Schülerschaft mit großer Mehrheit abgestimmt. Die Idee dazu kam aus der Abteilung Club of Rome. Was wir jedoch nicht erwartet hatten: Wir durften entgegen der eigentlichen Regeln und Bestimmungen des Hospiz eine Führung durch die Räumlichkeiten erhalten. Dies war möglich, da zu diesem Zeitpunkt noch keine Gäste im Gebäude waren. Was zumindest ich im Nachhinein sagen kann, ist, dass mich diese Führung in jeder Hinsicht positiv überrascht hat. Wenn man in einem Hospiz ist, kann man natürlich nicht über die Tatsache hinwegsehen, dass dort Menschen untergebracht werden, die an schweren Krankheiten leiden und in ihrem Alltag stark eingeschränkt sind, doch je mehr man vom Gebäude und Grundstück sah, desto weniger hatte man das Gefühl an einem solchen Ort zu ein. Die Räume sind bunt, froh und das Hospiz so eingerichtet, dass Menschen, die in ihrem Alltag sonst stark eingeschränkt sind, den Dingen nachgehen können, zu denen ihre Krankheit ihnen sonst den Weg versperrt. Dieser Ort ist keinesfalls ein Ort von Vergänglichkeit, sondern ein Ort des Lebens und der schönen Momente. Wir wünschen uns, dass derartige Einrichtungen und die großartige Arbeit, die dort geleistet wird mehr Aufmerksamkeit und Förderung bekommen. Wir als Schule hoffen, zu beidem ein bisschen beigetragen zu haben und können uns gut vorstellen, auch in Zukunft noch einmal ans Kinderhospiz Sternenlichter zu spenden. Hier noch ein paar Bilder und Eindrücke des Kinderhospizes:

Diese Uhr hing im Empfangsraum

Der große Tisch, an dem gemeinsam gegessen und gespielt wird

Eine sehr gemütliche Ecke

Veröffentlicht

10.02.2026

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Luis Backhaus (SEK)