Atemberaubende Polarlichter über Göttingen.
In der Nacht vom 19.1.2026 auf den 20.1.2026 konnte man über vielen Teilen von Deutschland atemberaubende Polarlichter beobachten. So auch über Göttingen.
Wer nach Sonnenuntergang in den Nachthimmel schaute, konnte Polarlichter in den Farben von Lila bis Grün sehen. Welche Farben die Polarlichter haben, hängt von der Zusammensetzung der Atmosphäre ab, wie unten erklärt.
Zuletzt konnte man solche bewundernswerten Polarlichter im Mai und im Oktober 2024 in Deutschland beobachten.

Polarlichter über unserer Schule
Wie entstehen eigentlich Polarlichter?
Die Sonne befindet sich am Anfang der Abfolge, sie ist der Mittelpunkt des Sonnensystems und hat ein Volum von ungefähr einer Millionen Erden. Sie ist etwa 150 Millionen Kilometer also acht Lichtminuten entfernt. Auf der Oberfläche der Sonne herrschen um die 5-6.000 Grad Celsius und im inneren kann die Temperatur sogar 15 Millionen Grad heiß werden. Die Sonne ist nicht nur groß und heiß, sondern auf ihrer Oberfläche gibt es auch gigantisch große Wirbel aus Plasma, manche so groß wie Planeten. diese Wirbel können bis 700.000 Kilometergroß werden, also fast so groß wie der Durchmesser der Sonne. Die Sonne sendet ständig Strahlung und geladene Teilchen in den Weltraum, diesen Teilchenstrom bezeichnet man als Sonnenwind. Manchmal spricht man auch von einer
Sonneneruption, es bedeutet, dass Strom auf der Sonne für kurze Zeit in einem begrenzten Gebiet deutlich stärker ist als sonst. Die Strahlung und die Teilchen, die bei einer Sonneneruption entstehen, bewegen sich durchs All und können auch auf die Magnetfelder der Erde treffen. Das Magnetfeld leitet dann die Meisten Teile ab zu den Polen, also dem Nord und dem Süd-pol. An den Polen können die Teilchen leichter in die Erdatmosphäre eindringen. Wenn die Teilchen auf die Atmosphäre treffen, stoßen sie dort mit Gasen wie Sauerstoff und Stickstoff zusammen und die Gase fangen in verschiedenen Farben an zu leuchten. Wenn die Teilchen auf Sauerstoff treffen fangen sie grün an zu leuchten, wenn sie aber auf Sauerstoff sehr weit oben treffen leuchten sie Rot und wenn sie auf Stickstoff treffen fangen sie an Lila, Blau oder Pink zu leuchten. Wenn m an Polarlichter beobachtet kann man sehen, dass sie sich wellenförmig bewegen, das liegt daran das das Magnetfeld die Teilchen ständig hin und her bewegt. in Nordnorwegen, in Schweden, in Finnland, in Kanada und in Alaska sieht man Polarlichter sehr häufig, aber bei besonders starken Sonnenstürmen kann man sie auch in Deutschland sehen.