Exkusion nach Hannover

Am 3.12.2025 machte unsere Sekundarstufe einen Ausflug nach Hannover, wo wir zwei Museen besuchten.Die erste Ausstellung war im Sprengelmuseum zum Thema „Love you for infinity“. Ausgestellt wurden Kunstwerke der Künstler Niki de Saint Phalle, Yayoi Kusama und Takashi Murakami.         Oben: Ein Werk Takashi Murakamis (mononoke flower parent and child) im Sprengel Museum Hannover. Unten Sprengelmuseum Hannover/  Quelle: Lars Gerhardts/HMTG           Wir wurden in fünf Gruppen eingeteilt und jede Gruppe bekam eines der Themen „Konsum“, „Liebe“, „Tod“, „Monster“ oder „Unendlichkeit“. Jede Gruppe musste sich zu ihrem Thema ein Kunstwerk aussuchen und ihr Ergebnis vorstellen.   Als zweites waren wir im Landesmuseum. Dort sahen wir uns drei Ausstellungen an. Die erste Ausstellung handelte von Kunst aus dem Mittelalter und anderen Epochen. Anschließend waren wir in einer Mensch-Ausstellung, in der unser Geschichtslehrer uns über Stein-, Bronze- und Eisenzeit informierte. Zum Schluss besuchten wir die Ausstellung zum Thema „Natur“. Dort wurden hauptsächlich lebendige und ausgestopfte Reptilien und Fische ausgestellt, aber auch einige Vögel, Amphibien, Säugetiere und Insekten (bzw. Spinnen). Oben: Niedersächsisches Landesmuseum in Hannover/Quelle: Niedersächsisches Landesmuseum   Mir haben besonders die Ausstellungen im Landesmuseum gefallen und ich finde es sehr toll, dass ich bei diesem Ausflug dabei sein durfte.      

Veröffentlicht

12.12.2025

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Autor*in

Maria Montessori 10.klasse

Besuch des Kinderhospizes "Sternenlichter"

Wenn Leute an ein Hospiz denken, kommen den meisten von ihnen vermutlich viele Gedanken in den Kopf. Wenn man jedoch ehrlich ist, sind die meisten von diesen Gedanken vermutlich nicht besonders positiv. Doch andere SchülerInnen und ich können seit einiger Zeit aus eigener Erfahrung sagen, dass positive Assoziationen jede Berechtigung haben, zu existieren. Am 16.01. wurden mehrere SchülerInnen der Montessori-Schule im Kinderhospiz „Sternenlichter“ empfangen, um eine Spende von über 250 Euro zu überreichen. Die Spende ist das Putzgeld des Dezembers, das wir für das selbständige Putzen unserer Stufe bekommen. Über diese Spende wurde letzten Dezember innerhalb der Schülerschaft mit großer Mehrheit abgestimmt. Die Idee dazu kam aus der Abteilung Club of Rome. Was wir jedoch nicht erwartet hatten: Wir durften entgegen der eigentlichen Regeln und Bestimmungen des Hospiz eine Führung durch die Räumlichkeiten erhalten. Dies war möglich, da zu diesem Zeitpunkt noch keine Gäste im Gebäude waren. Was zumindest ich im Nachhinein sagen kann, ist, dass mich diese Führung in jeder Hinsicht positiv überrascht hat. Wenn man in einem Hospiz ist, kann man natürlich nicht über die Tatsache hinwegsehen, dass dort Menschen untergebracht werden, die an schweren Krankheiten leiden und in ihrem Alltag stark eingeschränkt sind, doch je mehr man vom Gebäude und Grundstück sah, desto weniger hatte man das Gefühl an einem solchen Ort zu ein. Die Räume sind bunt, froh und das Hospiz so eingerichtet, dass Menschen, die in ihrem Alltag sonst stark eingeschränkt sind, den Dingen nachgehen können, zu denen ihre Krankheit ihnen sonst den Weg versperrt. Dieser Ort ist keinesfalls ein Ort von Vergänglichkeit, sondern ein Ort des Lebens und der schönen Momente. Wir wünschen uns, dass derartige Einrichtungen und die großartige Arbeit, die dort geleistet wird mehr Aufmerksamkeit und Förderung bekommen. Wir als Schule hoffen, zu beidem ein bisschen beigetragen zu haben und können uns gut vorstellen, auch in Zukunft noch einmal ans Kinderhospiz Sternenlichter zu spenden. Hier noch ein paar Bilder und Eindrücke des Kinderhospizes:

Diese Uhr hing im Empfangsraum

Der große Tisch, an dem gemeinsam gegessen und gespielt wird

Eine sehr gemütliche Ecke

Veröffentlicht

10.02.2026

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Autor*in

Luis Backhaus (SEK)