Interview Frau Antje Ehrhardt

Rainbow Redaktion: Schön, dass Sie zu unserem Interview gekommen sind. Wir würden direkt mal mit ein paar Fragen loslegen. Als Erstes würden wir Sie fragen, was Sie gemacht haben, bevor Sie an die Montessori-Schule gekommen sind? Bevor ich an die Montessori-Schule gekommen bin, war ich siebzehn Jahre in Bayern an verschiedenen Montessori-Schulen als Lehrerin tätig. Und ich war auch in Augsburg vor zehn Jahren einmal an der Schulleitung beteiligt.   Wie war der Einstieg in die Schule? Das war ein Sprung ins kalte Wasser. Ich habe viele Kollegen und Kolleginnen kennengelernt und mir ihre Namen merken müssen. Dann fing die Schule an und ich habe die Einschulung gemacht, das war mein erstes großes Event und ich habe sehr viele neue Aufgabenbereiche kennengelernt. Ich freue mich auch, dass ich immer öfter in die Klassen kommen kann und mittlerweile auch einige Schülerinnen und Schüler kennengelernt habe.   Was machen Sie als Direktorin? Es gibt viele verschiedene Bereiche. Ich muss mit der Landesschulbehörde und mit dem Ministerium korrespondieren, da geht es um Statistiken und um Finanzhilfe. Es gibt auch noch unseren Träger – die ASG. Mit denen bin ich auch im ständigen Kontakt. Ich arbeite sehr eng mit den Sekretär*innen zusammen und mache noch ein wenig Unterrichtstätigkeiten. Außerdem arbeite ich mit dem Kollegium zusammen und bereite die Dienstbesprechung vor. Ich mache die inhaltliche Planung, bin für Elterngespräche zuständig und für Personalgespräche.   Wie gefällt ihnen der Job? Das ist ein sehr spannender und abwechslungsreicher Job, ich habe es jeden Tag mit anderen Aufgaben zu tun und es wird nie langweilig.   War es für Sie schwer, sich einzugewöhnen? Ich habe mich hier von Anfang an sehr willkommen gefühlt, alle Kolleg*innen und auch Schüler*innen waren sehr freundlich.   Haben Sie eine Montessori Ausbildung? Ja, ich habe meine Montessori Ausbildung im Jahr 2002 bis 2004 hier in Göttingen gemacht.   Was haben Sie für Hobbys? Mein allergrößtes und liebstes Hobby ist Tanzen, ich tanze seit vielen Jahren und auch immer wieder sehr gerne, jetzt leider nicht so viel, wegen Corona. Ich mache auch viel Yoga und viel Sport, ich gehe sehr gerne spazieren und wandern. Ich lese gerne, wenn ich die Lust dazu habe, das ist momentan nicht so sehr der Fall.

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09.03.2022

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Besuch der Pressekonferenz zur Ideenexpo 2026

Am 9. März 2026 machte die Monte-Zeitung (Luis, Tom und Milo) einen spannenden Ausflug zum Leinesaal in Hannover. Dort nahmen wir an der Pressekonferenz zur Ideenexpo 2026 teil. Wir hatten uns schon Wochen vorher auf dieses besondere Ereignis vorbereitet. Die Monte-Zeitung waren bereits mehrmals auf Pressekonferenzen zur Ideenexpo gewesen. So kam es, dass wir erneut, als eine von lediglich drei Schülerzeitungen, eingeladen wurden. Abgesehen davon, dass wir Fahrkarten kaufen und dem Pressesprecher antworten mussten, haben wir uns Interviewfragen überlegt, die wir den anwesenden Leuten stellen wollten.

Auf der Pressekonferenz waren außer uns Schülerreportern auch regionale und überregionale Zeitungen und Sender, wie der RTL und NDR vertreten. Das war schon ein besonderes Gefühl zwischen den großen Pressevertretern zu sitzen.

Als Erstes begann Dr. Volker Schmidt, der Aufsichtsratsvorsitzende der Ideenexpo, zu sprechen. Er erzählte, dass Niedersachsen mehr als die Nordsee oder die Lüneburger Heide ist und dass es die Ideenexpo in keinem anderem Bundesland gibt. Sie sei eine Mischung aus Wissenschaft und Politik. „Die Ideenexpo dient dazu ungeahnte Stärken zu entdecken“, sagte Volker Schmidt am Ende seiner Ansprache.

Als Nächstes erteilte der Pressesprecher dem Wissenschaftsminister von Niedersachsen das Wort. Der erklärte erst noch einmal, wie wichtig die Ideenexpo für die Jugend ist, weil sie den Schüler*innen  die Möglichkeit bietet sich im Bereich MINT auszuprobieren und neue spannende Berufsfelder für sich zu entdecken. Danach erklärte er: „Das Leben hat wieder einen Sinn, nachdem wir ein Jahr Pause gemacht haben.“ Aus diesem Satz lässt sich schließen, dass die Ideenexpo etwas sehr besonderes werden wird.

Von links aus: 1: Wissenschaftsminister von Niedersachsen, 2: Duale Studentin bei Zf, 3: Vertreterin von ZF, 4: Aufsichtsratsvorsitzende der Ideenexpo Folker Schmitt.

Im Anschluss sprach eine Vertreterin des Technikunternehmens ZF, welches sich auch auf der Ideenexpo präsentieren wird. Sie sagte, die Ideenexpo sei für sie sehr wichtig, weil die Leute die Möglichkeiten entdecken könnten, die sich ihnen böten. Abschließend sagte sie: „Die Leute müssen auch verstehen, wie viel Kraft nötig ist, um etwas zu bewegen.“

Daraufhin kam noch eine duale Studentin bei ZF an die Reihe.  „Ich war schon als Kind auf der Ideenexpo. Es hat mir immer sehr viel Spaß gemacht. Besonders der Fahrsimulator.“, sagte sie.

Zum Abschluss gab es eine Fragerunde, in der die Presse im großen Kreis Fragen stellen durfte. Danach bekamen die Reporter die Gelegenheit, einzelne Personen zu befragen. Wir sprachen mit dem niedersächsischen Wissenschaftsminister und der Vertreterin von ZF (Die Interwies folgen).

Für mich war die Pressekonferenz ein einmaliges Erlebnis, das ich jederzeit wiederholen würde. Außerdem freue ich mich schon sehr auf die Ideenexpo, nach allem was ich darüber gehört habe.

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11.03.2026

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Milo (SEK)

Unser MMUN-Projekt 2026

MMUN bedeutet „Montessori Model United Nations“ und ist eine Nachahmung der United Nations (Vereinte Nationen) nach dem Konzept von Maria Montessori.  Da es international ist, läuft es auf Englisch. An unserer Schule findet das Projekt jedes Jahr seit 2017 statt: Manchmal nehmen wir vor Ort in Rom teil, manchmal (wie in diesem Jahr) online. Es können Schüler:innen der Klassenstufe sieben bis neun teilnehmen. Dieses Jahr vertreten wir (Moritz, Ida, Nouri, Kayleen und Frithjof) die Länder Kroatien, Äthiopien und Albanien auf der Konferenz. Wir sollen immer ein anderes Land vertreten, damit wir uns neutral mit der Lage in unserem Land beschäftigen können. Wir beschäftigen uns das ganze Schuljahr über mit den Themen, wobei das Projekt in mehrere Phasen gegliedert ist: Die wichtigsten sind „Country Research“ und „Topic Research“. Im „Country Research“ sammeln wir Fakten über unser Land und sammeln sie auf einem „Country Display Board“. Das ist dann entweder ein Poster oder digital. Im „Topic Research“ bekommen wir von der MMUN Organisation Themen zugeteilt, zu denen wir dann ein „Position Paper“ über die Lage in unserem Land schreiben. Dieses Jahr haben wir die Themen „Empowering Youth in Inclusive and Sustainable Food Systems“ (Jugend inklusive und nachhaltige Essenssysteme zu bieten) und „Empowerment of Rural Women“ (Ermächtigung von Frauen in ländlichen Gebieten). Wir haben diese beiden Phasen schon abgeschlossen und bereiten uns gerade auf die große Konferenz im Mai vor.                                                                                        Ich persönlich finde, dass MMUN eine gute Sache ist. Es erlaubt mir, meine Englisch-Kenntnisse zu verbessern und die Situation in der Welt zu verstehen. Außerdem verstärkt sich so bei mir das Gefühl, in der Welt etwas verändern zu können. Unser MMUN-Projekt wird zu 100% aus Spenden finanziert, die wir durch unseren Stand auf dem Adventsbasar und Tag der offenen Tür, als auch durch Kuchen- und Muffin-Verkäufe erhalten. Zudem werden wir vom Förderverein, unserer Schülergenossenschaft und einem Spendenaufruf über betterplace unterstützt. Wir hoffen dieses großartige Projekt auch in Zukunft fortsetzen zu können und freuen uns deshalb über jede noch so kleine Spende. Spenden können Sie über https://www.betterplace.org/de/projects/167526-mmun-politische-bildung-an-der-montessori-schule-goettingen

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10.03.2026

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Autor*in

Frithjof (SEK)